Risikofaktoren für Darmkrebs
Darmkrebs häufig erblich bedingt
Erbliche Faktoren spielen beim Darmkrebs eine große Rolle, häufig sind die Ursachen aber auch unbekannt. Doch es gibt einige Faktoren, welche das Risiko einer Darmkrebserkrankung deutlich erhöhen. Dazu zählen in erster Linie die Ernährungsgewohnheiten, aber auch Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, Übergewicht und Stress begünstigen Darmkrebs. Ein weiteres gesundheitliches Problem, welches Darmkrebs begünstigt, sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
Darmkrebs vorbeugen: Ernährungsumstellung und Bewegung
An Darmkrebs erkranken viele Menschen, welche übergewichtig sind. Leider kann man das Phänomen in Deutschlands Zivilisationsgesellschaft bereits bei Kindern und Jugendlichen zunehmend beobachten. Auf dem Speiseplan stehen zu häufig tierische Produkte, wie Fleisch und Wurst. Mit gesunder Ernährung, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen ist, lässt sich einer Darmkrebserkrankung vorbeugen. Ballaststoffe unterstützen die Verdauung. Vitamine und Enzyme regeln die Darmtätigkeit.
Ausreichende Bewegung senkt ebenfalls das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Hierfür reicht es schon, ab und an zu Fuß zu gehen oder die Treppen dem Fahrstuhl vorzuziehen. Wer mag, kann auch in der Gruppe oder allein joggen, schwimmen oder ein Fitness-Studio besuchen. Regelmäßige Bewegung kurbelt den Stoffwechsel und damit die Darmfunktionen an. Ein geregelter Stuhlgang ist ein Zeichen dafür, dass alles in Ordnung ist.
Darmkrebs vorbeugen: Alkohol, Nikotin, Stress vermeiden
Auch der übermäßige Alkoholgenuss greift die Darmschleimhaut an und führt zu Entzündungen, die wiederum zu Darmkrebs werden können. Deshalb sollte man Alkohol nur in Maßen genießen, also nicht täglich, sondern z. B. im Rahmen von Feierlichkeiten oder nur ein bis zwei Gläschen am Wochenende. Maß halten gilt auch für Kaffee oder schwarzen Tee, dem man ebenso nur in normalem Maß, nicht mehr als 4 Tassen pro Tag, zu sich nehmen sollte.
Rauchen enthält Inhaltsstoffe, welche die Darmschleimhaut reizen können. Entzündliche Veränderungen, die chronisch werden können, sind häufig die Folge. Um Darmkrebs vorzubeugen sollte man auf das Rauchen ganz verzichten. Nikotin steht als Nervengift darüber hinaus im Verdacht, nicht nur bei Darmkrebserkrankungen förderlich zu sein, sondern auch die Gesundheit insgesamt ganz erheblich zu beeinträchtigen. Wer gesund leben will, gewöhnt sich daher den Griff zum Glimmstängel am besten ab.
Magengeschwüre werden häufig durch Stress ausgelöst. Gleiches gilt für viele Entzündungen im Darmbereich. Stress begünstigt jede Erkrankung. Daher sollten alle, die unter Stress-Symptomen leiden, nach einem Ausgleich suchen. Entspannung und ausreichend Schlaf helfen nicht nur Darmkrebs vermeiden, sondern sorgen auch sonst für Wohlbefinden.




