Risikofaktoren für Darmkrebs

Risikofaktoren für Darmkrebs

Darmkrebs häufig erblich bedingt

Erbliche Faktoren spielen beim Darmkrebs eine große Rolle, häufig sind die Ursachen aber auch unbekannt. Doch es gibt einige Faktoren, welche das Risiko einer Darmkrebserkrankung deutlich erhöhen. Dazu zählen in erster Linie die Ernährungsgewohnheiten, aber auch Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss, Übergewicht und Stress begünstigen Darmkrebs. Ein weiteres gesundheitliches Problem, welches Darmkrebs begünstigt, sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.

Darmkrebs vorbeugen: Ernährungsumstellung und Bewegung

An Darmkrebs erkranken viele Menschen, welche übergewichtig sind. Leider kann man das Phänomen in Deutschlands Zivilisationsgesellschaft bereits bei Kindern und Jugendlichen zunehmend beobachten. Auf dem Speiseplan stehen zu häufig tierische Produkte, wie Fleisch und Wurst. Mit gesunder Ernährung, die reich an Vitaminen und Ballaststoffen ist, lässt sich einer Darmkrebserkrankung vorbeugen. Ballaststoffe unterstützen die Verdauung. Vitamine und Enzyme regeln die Darmtätigkeit.

Ausreichende Bewegung senkt ebenfalls das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Hierfür reicht es schon, ab und an zu Fuß zu gehen oder die Treppen dem Fahrstuhl vorzuziehen. Wer mag, kann auch in der Gruppe oder allein joggen, schwimmen oder ein Fitness-Studio besuchen. Regelmäßige Bewegung kurbelt den Stoffwechsel und damit die Darmfunktionen an. Ein geregelter Stuhlgang ist ein Zeichen dafür, dass alles in Ordnung ist.

Darmkrebs vorbeugen: Alkohol, Nikotin, Stress vermeiden

Auch der übermäßige Alkoholgenuss greift die Darmschleimhaut an und führt zu Entzündungen, die wiederum zu Darmkrebs werden können. Deshalb sollte man Alkohol nur in Maßen genießen, also nicht täglich, sondern z. B. im Rahmen von Feierlichkeiten oder nur ein bis zwei Gläschen am Wochenende. Maß halten gilt auch für Kaffee oder schwarzen Tee, dem man ebenso nur in normalem Maß, nicht mehr als 4 Tassen pro Tag, zu sich nehmen sollte.

Rauchen enthält Inhaltsstoffe, welche die Darmschleimhaut reizen können. Entzündliche Veränderungen, die chronisch werden können, sind häufig die Folge. Um Darmkrebs vorzubeugen sollte man auf das Rauchen ganz verzichten. Nikotin steht als Nervengift darüber hinaus im Verdacht, nicht nur bei Darmkrebserkrankungen förderlich zu sein, sondern auch die Gesundheit insgesamt ganz erheblich zu beeinträchtigen. Wer gesund leben will, gewöhnt sich daher den Griff zum Glimmstängel am besten ab.

Magengeschwüre werden häufig durch Stress ausgelöst. Gleiches gilt für viele Entzündungen im Darmbereich. Stress begünstigt jede Erkrankung. Daher sollten alle, die unter Stress-Symptomen leiden, nach einem Ausgleich suchen. Entspannung und ausreichend Schlaf helfen nicht nur Darmkrebs vermeiden, sondern sorgen auch sonst für Wohlbefinden.

 

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Unterteilung der Stadien und Therapie von Darmkrebs

Unterteilung der Stadien und Therapie von Darmkrebs

Darmkrebs ernst nehmen

Die Unterteilung aller Krebsarten – so auch von Darmkrebs – erfolgt nach dem so genannten TNM-System. T steht dabei für die Größe des Tumors. N bezeichnet nach dem lateinische Begriff „nodus“ für Knoten das Auftreten von Tochtergeschwülsten (Metastasen) in den Lymphknoten. M kennzeichnet die Metastasen in den anderen Organen, z. B. beim Darmkrebs am häufigsten in der Leber. Dieses TNM-System ist von Bedeutung für die individuelle Therapie in jedem einzelnen Fall.

Stadieneinteilung bei Darmkrebs:

T-Stadium bei Darmkrebs:
- Tx: Keine Tumorbeurteilung möglich.
- T0: Kein Hinweis auf einen Tumor.
- Tis: Nicht in das umgebende Gewebe einwachsender (nichtinvasiver) Tumor.
- T1: Tumor wächst bis in das unter der Schleimhaut liegende Gewebe innerhalb der Darmwand.
- T2: Tumor wächst bis in die Darmwandmuskulatur hinein.
- T3: Tumor wächst über die Darmwand hinaus.
- T4: Tumor greift auf das Bauchfell oder andere benachbarte Organe über.
N-Stadium bei Darmkrebs:
- Nx: Lymphknoten können nicht beurteilt werden.
- N0: Lymphknoten sind nicht von Metastasen betroffen.
- N1: Metastasen in ein bis drei benachbarten Lymphknoten.
- N2: Metastasen in vier oder mehr benachbarten Lymphknoten.
M-Stadium bei Darmkrebs:
- M0: Keine Organmetastasen nachzuweisen.
- M1: Metastasen in anderen Organen, wie beispielsweise der Leber vorhanden
Darüber hinaus besteht speziell für den Darmkrebs in Anlehnung an das TNM.-System eine Unterteilung in fünf Stadien:

- Stadium 0: TisN0M0
- Stadium I: T1N0M0 oder T2N0M0
- Stadium II: T3N0M0 oder T4N0M0
- Stadium III: Jedes T-Stadium, außerdem N1M0 oder N2M0
- Stadium IV: Jedes T-Stadium und jedes N-Stadium, außerdem M1
Individuelle Therapiefestlegung bei Darmkrebs
Je nachdem, wie weit der Darmkrebs fortgeschritten ist, danach richtet sich die Wahl der individuellen Therapie. Im Anfangsstadium kann mit einer Operation die gesamte Geschwulst entfernt werden. Eine Chemo- und eine Strahlentherapie helfen den Darmkrebs in Schach zu halten.

Wenn andere Organe oder Lymphknoten befallen sind, ist zusätzlich eine Metastasenbehandlung erforderlich. Dies ist beispielsweise  mittels einer transarteriellen Chemoembolisation möglich. Dabei wird durch einen Katheter ein Chemotherapeutikum verabreicht. Durch den gezielten Verschluss der Arterien, welche den Tumor mit Blut und Sauerstoff versorgen, stirbt der Tumor ab, während das Umgebungsgewebe nicht betroffen ist. Durch die Chemoembolisation bei den Metastasen von Darmkrebs lässt sich die Überlebenszeit bei fast gleicher Lebensqualität verlängern.

 

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Untersuchungsmethoden bei Darmkrebs

Untersuchungsmethoden bei Darmkrebs

Auch bei Darmkrebs kommen immer neue Untersuchungsmethoden dazu

Wie bereits in der Darmkrebs Vorsorge werden auch hier verschiedene Verfahren genutzt, um herauszufinden, ob jemand von dieser Krankheit betroffen ist. Laboruntersuchungen zählen genauso dazu wie Tastuntersuchungen, die Koloskopie mit Mikrokamera sowie mehrere bildgebende Verfahren. Die Kombination der verschiedenen Untersuchungen dient der Diagnosesicherung. Trotzdem empfehlen Fachleute, sich immer auch die Meinung eines zweiten Arztes einzuholen. Manchmal bekommt man noch zusätzliche Informationen oder gute Ratschläge für den Umgang mit der Darmkrebs Erkrankung im Alltag.

Untersuchungen bei Darmkrebs

In den meisten Fällen führt der Arzt zunächst eine rektal-digitale Untersuchung (Tastuntersuchung) durch, bei der Polypen oder Darmkrebs ertastet werden. Diese Methode spielt auch bei der Krebsvorsorge eine große Rolle. Ab dem 45. Lebensjahr empfehlen Experten die regelmäßige Durchführung an Vorsorgeuntersuchungen, um Darmkrebs bereits im Vorfeld oder noch im Anfangsstadium zu entdecken. Nur dann ist er noch heilbar!

Neben der Stuhluntersuchung (fäkaler Okkultbluttest, Hämocculttest), bei welcher im Labor auch die Blutbestandteile im Stuhl sichtbar gemacht werden können, die man normalerweise nicht mit dem bloßen Auge sieht, aber nur bei blutenden Polypen/Tumoren. Weiterhin wird bei Personen mit Verdacht auf Darmkrebs das Blut untersucht. Darin finden sich bei einer Darmkrebs Erkrankung bestimmte Auffälligkeiten, so genannte Tumormarker.

Eine Rektoskopie plus eine Mikrokamera werden zur starren Spiegelung des Mastdarms in einer Länge bis 20 cm eingesetzt. Der entscheidende Vorteil dieses Verfahrens ist, dass Polypen oder ein Darmkrebs im Rahmen der Untersuchung entfernt werden können. Führt der Arzt hingegen eine flexible Teilspiegelung aus, so nennt man diese Untersuchung Simoidoskopie. Wird der gesamte Darm mithilfe einer Spiegelung (flexibel) untersucht, so bezeichnet der Arzt diese als Koloskopie. Alle Verfahren unterscheiden sich nur in der Länge der untersuchten Darmabschnitte.

Röntgen und Kernspin-Tomografie bei Darmkrebs

Schon seit Jahrzehnten wurden Röntgenaufnahmen des Dickdarms mithilfe von Luft und Kontrastmittel angefertigt. Man spricht von einem Kolonkontrasteinlauf. Wegen der hohen Strahlenbelastung wird die Untersuchung jedoch von anderen Verfahren verdrängt. Hinzu kommt, dass der Darmkrebs oder seine Vorstufe, die Polypen, nicht sofort entfernt werden können.

Unter Einsatz des Magnetresonanztomografen (MRT, auch Kernspin-Tomografie) oder mittels Computertomografie (CT) kann der Arzt den Darm mittels virtueller Kolografie auf eine Darmkrebs Erkrankung hin untersuchen. Doch auch hier hat er nicht die Möglichkeit, Polypen oder Geschwüre zu entfernen.

 

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Arztgespräche, Angehörige, Familie bei Darmkrebs

Arztgespräche, Angehörige, Familie bei Darmkrebs

Gute Unterstützung bei Darmkrebs sehr wichtig

Gerade bei so schweren Erkrankungen, wie einem Darmkrebs ist ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis unerlässlich. Eine sensible, einfühlsame Aufklärung über die Darmkrebs Erkrankung hilft, rechtzeitig wichtige Entscheidungen und Vorsorge zu treffen. Gleichzeitig ist es jedoch auch wichtig, dem Partner, den Kindern und den engsten Vertrauten, den Freunden, reinen Wein einzuschenken. Sicher fällt es dem Betroffenen schwer, über seine Darmkrebs Erkrankung zu sprechen. Deshalb sollten ihn auch die Ärzte und Psychotherapeuten zu einem klärenden Gespräch ermutigen.

Arztgespräche bei Darmkrebs

Eine Krebserkrankung ist ein sensibles Thema und besonders Darmkrebs zählt noch zu den Tabus. Arzt und Patient müssen aber über verschiedene Fakten sprechen. Der Behandlungserfolg hängt in hohem Maße von der Ehrlichkeit des Patienten ab. Umgekehrt muss aber auch der Arzt einfühlsam und ehrlich die Fragen des Betroffenen und seiner Angehörigen beantworten. Dazu gehört Vertrauen auf beiden Seiten. Nur wenn sich Patient, Angehörige und Arzt verbünden, können sie dem Darmkrebs entsprechend begegnen.

Familie und Freunde bei Darmkrebs einbeziehen

Mancher denkt, dass er seine Familie oder Freunde nicht mit der Darmkrebs Erkrankung belasten darf. Hilfe anzunehmen ist für viele Menschen schwer. Hier hilft ein klärendes Gespräch über die eigenen Gefühle und Gedanken. Was für eine intakte Familie selbstverständlich ist,  gilt nämlich auch für Freund: Häufig unterstützen diese den Kranken genauso bereitwillig. Daher sollten von Darmkrebs Betroffene sich nicht schämen, den Kopf nicht in den Sand stecken und Hilfe annehmen.

Die Familie sollte man nicht schonen, sondern über die Darmkrebs Erkrankung informieren. Vielmehr hilft es allen Beteiligten, sich über ihre Ängste und Sorgen klar zu werden. Auch wenn Emotionen eine große Rolle spielen, der Kranke Angst hat oder sich vor der Annahme von Hilfsangeboten scheut: Ein klärendes Gespräch über den Darmkrebs, die Therapie und die möglichen Folgen hilft allen, mit der Krankheit umzugehen. Falscher Scham oder Rücksichtnahme kosten die Kranken nur unnötige Energie, die sie sinnvoller für den Kampf gegen den Darmkrebs einsetzen können.

Auf die Familie kommt schlimmstenfalls eine dreifache Belastung zu: Einmal muss sie den vom Darmkrebs Betroffenen trösten und ihm Kraft und Stärke geben. Andererseits muss sie auch selbst mit der Krankheit fertig werden. Und nicht zuletzt übernehmen die Angehörigen auch häufig einen Teil der Aufgaben des Kranken. Hier sollte sich keiner scheuen, professionelle Hilfe zu suchen, um genügend Kraft für die anstehenden Probleme und Herausforderungen zu bekommen.

 

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Darmkrebs – Vorsorge ist wichtig!

Darmkrebs – Vorsorge ist wichtig!

Darmkrebs kann relativ gut entdeckt werden

Darmkrebs ist ein Thema, das uns alle beschäftigen sollte. Wir gehen regelmäßig zum Zahnarzt, zum Hausarzt oder zur Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen oder Urologen, aber viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung, um dem Entstehen von Darmkrebs vorzubeugen.
Frauen und Männer ab fünfzig Jahren sind am häufigsten von Darmkrebs betroffen, deshalb ist es spätestens ab diesem Alter besonders wichtig, regelmäßig, alle sieben bis zehn Jahre eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Durch regelmäßige Untersuchungen, dem Darmkrebs auf der Spur

Es gibt nur sehr wenige Krebserkrankungen, deren Entstehung durch regelmäßige Kontrollen rechtzeitig erkennen und relativ gut behandeln kann. Darmkrebs ist eine von ihnen. Schon in jungen Jahren kann man, ohne großen Aufwand, dem Risiko an Darmkrebs zu erkranken vorbeugen. Gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Ballaststoffe und viel Bewegung können das Risiko einer Erkrankung an Darmkrebs um ein Vielfaches senken. Natürlich sollte auch Nikotin und Alkohol gemieden werden. Auf diese Weise bleibt der Darm in Schwung und die Schadstoffe werden problemlos ausgeschieden. Durch ungesunde Ernährung wird der Darm „träge“ und die Schadstoffe bleiben länger im Darm, als sie sollten. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich so genannte „Darmpolypen“ oder auch „Adenome“ bilden. Diese Polypen können einfach, mit einer Schlinge und Strom entfernt werden, bevor sie die Möglichkeit haben, zum Darmkrebs heranzuwachsen.

Spätestens ab 40 sollte man sich mit dem Thema Darmkrebs beschäftigen

Etwa im vierzigsten Lebensjahr sollte das Thema Darmkrebs und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen mit einem Arzt des Vertrauens ausführlich besprochen werden. Je früher eventuelle Darmpolypen aufgespürt und entfernt werden, umso geringer ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Darmkrebs kann auch genetisch bedingt sein, darum wäre es wichtig zu wissen, ob in der Familie jemand an Darmkrebs erkrankt ist. Auch Menschen mit Übergewicht und starke Raucher sollten besonders konsequent zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen gehen, denn auch sie tragen ein höheres Risiko, Darmkrebs zu bekommen. Eine Früherkennung dieser Krankheit ist jederzeit möglich.

 

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Ursachen von Darmkrebs

Ursachen von Darmkrebs

Darmkrebs tritt oft sporadisch auf

Als mögliche Ursache von Darmkrebs wurden Erbanlagen ermittelt. Fast ein Viertel der Erkrankungen sind Folge eines erhöhten familiären Risikos. Der größte Teil der Erkrankungen tritt jedoch sporadisch auf. Auch chronisch-entzündliche Erkrankungen des Darms können sich zu einer Krebserkrankung entwickeln. Oftmals bleibt aber die Ursache gänzlich im Dunkeln. Aber es sind einige Risikofaktoren bekannt, welche bei der Entstehung von Darmkrebs einen großen Einfluss haben. Dazu zählen u. a. die Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht oder übermäßiger Alkoholgenuss. Doch dem Darmkrebs kann man nicht nur mit einer gesunden Lebensweise vorbeugen.

Darmkrebs verhindern

Da Darmkrebs langsam wächst und zunächst symptomfrei bleibt, wird er häufig erst (zu) spät bemerkt. Wann die Behandlung startet hat aber großen Einfluss auf die Heilungschancen. Im Anfangsstadium ist Darmkrebs heilbar. Besser ist es jedoch, der Erkrankung im Vorfeld zu begegnen. Ärzte empfehlen dazu, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen. Bei einer Koloskopie (Spiegelung des Dickdarms) mithilfe eines schlauchähnlichen Endoskops werden Polypen (Adenome), die gutartigen Vorboten von Darmkrebs entdeckt und können entfernt werden. 60 Prozent der Darmkrebs Erkrankungen werden so im Vorfeld vermieden. Für alle Versicherten ab 55. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Untersuchungen, bei familiärer Belastung auch schon in jüngerem Alter.

Früherkennungsuntersuchungen bei Darmkrebs

Verschiedene Untersuchungen helfen, Veränderungen aufzuspüren. So zeigt eine Stuhluntersuchung dem Arzt auch Blut im Stuhl auf, welches für den Patienten nicht sichtbar ist; der Fachbegriff dafür lautet okkultes Blut und die Untersuchung fäkaler Okkultblut-Test. Der Test ist aussagekräftig und preiswert, wobei aber nur Polypen oder Karzinome entdeckt werden, die bluten. Nicht jedes positive Testergebnis deutet jedoch auf einen Darmkrebs hin. Ärzte empfehlen diesen Test jährlich ab dem 45. Lebensjahr.

Das Mittel der Wahl, um einen Darmkrebs bzw. auch gutartige Veränderungen zu finden, ist die Dickdarmspiegelung (Koloskopie). Auch hier muss der Darm gereinigt sein. Ein biegsames dünnes Endoskop, ähnlich einem Schlauch, wird in den Dickdarm eingeführt. An seinem Ende befindet sich eine Mikrokamera, deren Bilder zu einem Computermonitor übertragen werden können. Diese Untersuchung zeigt nicht nur Polypen oder Darmkrebs, sondern man kann mithilfe einer Spezialschlinge entweder die Polypen abtragen oder beim Krebsverdacht Gewebeproben entnehmen. Diese werden einer weiteren Diagnostik, wie z. B. der histologischen Untersuchung (Gewebeuntersuchung im Labor), zugeführt. Ab dem 55. Lebensjahr ist die Koloskopie kostenlos.

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Vorsorge, um Darmkrebs vorzubeugen

Vorsorge, um Darmkrebs vorzubeugen

Darmkrebs verursacht erst Beschwerden, wenn er schon so weit fortgeschritten ist, dass er kaum noch zu bekämpfen ist. Eine regelmäßige Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr wird von den Medizinern empfohlen. Die Früherkennung von Darmkrebs ist deshalb so wichtig, weil er nur im Anfangsstadium heilbar ist. Um Darmkrebs im Rahmen einer Voruntersuchung auszuschließen oder zu entdecken, gibt es verschiedene Methoden.

Die beste Möglichkeit, einer Darmkrebs Erkrankung vorzubeugen, ist eine gesunde Lebensweise. Durch eine ausgewogene, ballaststoffreiche, fettarme Ernährung wird der Darm in seiner Funktion unterstützt. Das Meiden von zu viel Alkohol und Nikotin ist ebenfalls ein großer Schritt in Richtung Darmgesundheit. Wer sich dann noch ausreichend bewegt und einen Ausgleich für den meist stressigen Alltag findet, hat gute Chancen, nicht an Darmkrebs zu erkranken.

Bildgebende Verfahren zum Ausschluss von Darmkrebs

Bildgebende Verfahren, also Röntgenuntersuchungen, sind eine weitere Möglichkeit, Darmkrebs zu entdecken. Eine Röntgenuntersuchung des Dickdarms mit Kontrastmittel und Luft zeigt mögliche Erkrankungen. Das setzt eine gründliche Vorbereitung mit Abführmittel voraus, denn nur ein sauberer Dickdarm kann Auffälligkeiten, wie Polypen, in seinem Relief zeigen. Nachteile dieser Untersuchung sind die hohe Strahlenbelastung und dass man die gutartigen Veränderungen nicht gleich entfernen kann.

Bei der virtuellen Kolografie erfolgt die Untersuchung des Darmes mittels Kernspin-Tomografie (auch Magnetresonanztomografie) oder Computertomografie. Der Darm wird durch Trinken von drei bis fünf Litern Salzlösung gereinigt. Anschließend kann der Arzt den Darm zwar untersuchen, aber keine Veränderungen, wie Polypen oder Darmkrebs entfernen.

Weitere Untersuchungen um Ausschluss von Darmkrebs

Eine Stuhluntersuchung (fäkaler Okkultblut-Test) findet auch unsichtbares Blut im Stuhl bei blutenden Polypen oder Karzinomen.Nachteil ist hierbei, dass man dadurch nur blutende Polypen und Karzinome finden kann. Außerdem weist der Test auch manchmal falsch-positive Ergebnisse auf, so dass nach einem positiven Ergebnis nicht immer von einer Darmkrebs Erkrankung ausgegangen werden muss. Weitere Untersuchungen geben hier Sicherheit.

Am sichersten feststellen und zugleich beseitigen kann man Darmkrebs jedoch während einer Spiegelung des Dickdarms, die auch als Koloskopie bezeichnet wird. Wenn der Untersucher den gesamten Darmabschnitt analysieren will, dann greift er zu einer anderen Form der Darmuntersuchung, der Rektoskopie. Neben der koloskopischem Untersuchung mittels schlauchähnlichem Endoskop mit Minikamera wird auch von Hand der Bauch abgetastet. Ärzte empfehlen die regelmäßigen Untersuchungen ab dem 45. Lebensjahr, um Polypen sofort zu erkennen und zu beseitigen, bevor daraus der gefürchtete Darmkrebs entstehen kann.

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Was ist Darmkrebs?

Was ist Darmkrebs?

Darmkrebs die häufigste Krebsart

Leider zählt Darmkrebs zu den bösartigen Tumorerkrankungen, welche am häufigsten auftreten – insgesamt sind bis zu 15 Prozent der Krebserkrankungen im Dickdarm zu finden. Mehr als 70 Tausend Menschen jährlich erkranken allein hierzulande an dieser schlimmen Krankheit. Für fast 30 Tausend Betroffene endet der Kampf gegen den Darmkrebs tödlich. In der Dickdarmschleimhaut bilden sich – häufig aus gutartigen Geschwüren – Tumore, die der Arzt als Kolonkarzinom oder kolorektales Karzinom bezeichnet. Im Dünndarm treten hingegen nur sehr selten Krebserkrankungen auf. Der am häufigsten betroffene Abschnitt ist der Enddarm. Männer und Frauen leiden gleichermaßen häufig an Darmkrebs, meist tritt die Erkrankung im Alter zwischen 50 und 70 auf.

Funktion des Dickdarms ohne Darmkrebs

Normalerweise hat ein gesunder Dickdarm die Aufgabe, dem dünnen Nahrungsbrei die Flüssigkeit zu entziehen und den Stuhl einzudicken. Der letzte Dickdarmabschnitt ist der Enddarm, vom Arzt auch als Rektum oder Mastdarm bezeichnet. Dieser speichert den Stuhl, bis er wieder entleert wird. Beim Darmkrebs ist diese natürliche Funktion beeinträchtigt. Durch das Tumorwachstum wird die Durchgängigkeit beeinträchtigt und der Darm verstopft. Kann der Dickdarm durch den Darmkrebs dem Nahrungsbrei nicht mehr genügend Flüssigkeit entziehen, entstehen durchfällige Stühle.

Wodurch weiß man, dass man an Darmkrebs erkrankt ist?

Das Tückische: Darmkrebserkrankungen verursachen zu Beginn überhaupt keine Beschwerden oder Symptome. Betroffene merken also nichts von ihrer Krankheit.  Zunächst treten bei Darmkrebs keinerlei Schmerzen auf und wenn es soweit ist, dass der Patient seine Krankheit spürt, dann ist es in der Regel zu spät. Ärzte raten deshalb dazu, dringend  Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen.

Die Warnzeichen von Darmkrebs sind – wie schon erwähnt – meist  (zu) späte Anzeichen. Plötzlich auftretende Probleme mit dem Stuhlgang, beispielsweise Verstopfung oder Durchfall, die sich häufig abwechseln, können ein wichtiges Symptom sein.

Zu den Anzeichen von zählen aber auch Blässe und Blutarmut, Bauchkrämpfe oder Blut im Stuhl. Viele Menschen tragen die gutartige Vorstufe von Darmkrebs in sich, Adenome. Aus diesen entwickeln sich fast alle bösartigen Tumore des Dickdarms, wobei die gutartigen Geschwüre wuchern und entarten. Man nennt die Adenome auch Polypen. Werden bei Betroffenen untersucht und Polypen festgestellt, so sollten sie nach der Diagnose umgehend beseitigt werden. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass sich daraus ein Darmkrebs entwickelt.

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Darmkrebs – Vorzeichen ernst nehmen

Darmkrebs – Vorzeichen ernst nehmen

Darmkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Im Jahr erkranken etwa 70.000 Menschen am Darmkrebs. 30.000 davon sterben daran. Wie bei zahlreichen Krebserkrankungen können auch für Darmkrebs viele Ursachen infrage kommen. Bekannt ist, dass eine familiäre Belastung eine Rolle spielt. Chronische Darmerkrankungen mit Entzündungen erhöhen das Risiko für Darmkrebs. Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können eine Rolle spielen. Eine gesunde Lebensweise und eine Ernährung, die dem Darm die wichtigen Ballaststoffe regelmäßig zuführt, ist keine Versicherung gegen den Krebs, kann aber das Risiko mindern.

Darmkrebs kommt meist unbemerkt.

Darmkrebs entwickelt sich meist sehr unbemerkt. Spürbare Symptome, wie blutiger Stuhl, Blutarmut, Krämpfe treten meist erst auf, wenn bereits Teile des Darms befallen sind. Bekannt ist, dass sich Darmkrebs häufig aus anfangs gutartigen Verwachsungen im Darm, besonders im Dickdarm, entwickelt, den so genannten Polypen. Aus den gutartigen Vorläufern, wie den Polypen, entwickeln sich 90 Prozent zum Darmkrebs. Besonders die Früherkennung, bereits bei solchen Vorläufern, ist somit vielfach entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung. Noch gutartige Vorläufer können sich eigentlich in jedem Lebensalter langsam entwickeln. Auffälligkeiten bei Stuhlgewohnheiten, Veränderungen des Stuhls, häufig wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden sollten immer untersucht werden.

Darmkrebs Früherkennung

Die beste Methode für eine Früherkennung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung. Ab dem 55. Lebensjahr, bei genetischer Vorbelastung eher, wird diese Vorsorge von der Krankenkasse bezahlt. Im Idealfall können bereits Vorläufer von einem Darmkrebs beseitigt werden. Bei einer Darmspiegelung werden inzwischen sechs von zehn Fällen von Darmkrebs erkannt. Eine weitere Methode zur Früherkennung von Darmkrebs ist die Untersuchung auf unauffälliges Blut im Stuhl. Die Behandlung vom Darmkrebs und seinen Vorläufern besteht zumeist in der operativen Entfernung des befallenen Gewebes. Hat sich der Krebs bereits entwickelt, folgt der Operation in der Regel die Chemo-Therapie oder Strahlenbehandlung.
Da diese Art Krebs erst im späten Stadium spürbare Symptome zeigt, ist die regelässige Vorsorge die wirksamste Maßnahme, sich vor einer Erkrankung und einer Ausbreitung Erkrankung zu schützen.

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Darmkrebs

Der Darmkrebs

Der Darmkrebs – Vorsorge ist wichtig!

Darmkrebs ist ein Thema, das uns alle beschäftigen sollte. Wir gehen regelmäßig zum Zahnarzt, zum Hausarzt oder zur Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen oder Urologen, aber viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung, um dem Entstehen von Darmkrebs vorzubeugen.
Frauen und Männer ab fünfzig Jahren sind am häufigsten von Darmkrebs betroffen, deshalb ist es spätestens ab diesem Alter besonders wichtig, regelmäßig, alle sieben bis zehn Jahre eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

Darmkrebs durch regelmäßige Kontrollen früh erkennen.

Es gibt nur sehr wenige Krebserkrankungen, deren Entstehung durch regelmäßige Kontrollen verhindert werden kann. Darmkrebs ist eine von ihnen. Schon in jungen Jahren kann man, ohne großen Aufwand, dem Risiko an Darmkrebs zu erkranken vorbeugen. Gesunde, ausgewogene Ernährung, ausreichend Ballaststoffe und viel Bewegung können das Risiko einer Erkrankung an Darmkrebs um ein Vielfaches senken. Natürlich sollte auch Nikotin und Alkohol gemieden werden. Auf diese Weise bleibt der Darm in Schwung und die Schadstoffe werden problemlos ausgeschieden. Durch ungesunde Ernährung wird der Darm „träge“ und die Schadstoffe bleiben länger im Darm, als sie sollten. Dies hat wiederum zur Folge, dass sich so genannte „Darmpolypen“ oder auch „Adenome“ bilden. Diese Polypen können einfach, mit einer Schlinge und Strom entfernt werden, bevor sie die Möglichkeit haben, zum Darmkrebs heranzuwachsen.

Darmkrebsvorsorge ab 40

Etwa im vierzigsten Lebensjahr sollte das Thema Darmkrebs und die entsprechenden Vorsorgemaßnahmen mit einem Arzt des Vertrauens ausführlich besprochen werden. Je früher eventuelle Darmpolypen aufgespürt und entfernt werden, umso geringer ist das Risiko an Darmkrebs zu erkranken. Darmkrebs kann auch genetisch bedingt sein, darum wäre es wichtig zu wissen, ob in der Familie jemand an Darmkrebs erkrankt ist. Auch Menschen mit Übergewicht und starke Raucher sollten besonders konsequent zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen gehen, denn auch sie tragen ein höheres Risiko, Darmkrebs zu bekommen. Eine Früherkennung dieser Krankheit ist jederzeit möglich. Zu etwa neunzig Prozent ist es sogar möglich, den Krebs gar nicht erst entstehen zu lassen.

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